Konzeptionelle Darstellung eines Bestandsgebäudes mit freigelegtem Mauerwerk

01Sanierung im Bestand

Sanierungsgutachten und Sanierungskonzepte für Ihren Bestand

Befunde verstehen. Maßnahmen abstimmen.
Umsetzung vorbereiten.Vorhaben anfragen033200 527645 anrufen

Leistungen verstehen
KI-Illustration · Bildnachweis

Welche Arbeiten sind an Ihrem Gebäude wirklich erforderlich? Was sollte zuerst geschehen, welche Lösungen passen zur Bausubstanz – und welche Fördermöglichkeiten kommen infrage?

Küfner Baumanagement entwickelt technische Sanierungskonzepte für Bestandsgebäude in Nuthetal und Potsdam. Weitere Standorte und Ortstermine stimmen wir persönlich ab. Wir führen Zustand, Nutzungsziele und bauliche Anforderungen zu einer nachvollziehbaren Entscheidungsgrundlage zusammen. Damit aus einzelnen Maßnahmen ein abgestimmtes Vorhaben wird.

Sanierung gemeinsam einordnen

Leistungen und Unterschiede verstehen · Fördermöglichkeiten ansehen

02Leistungen verstehen

Sanierungsgutachten, Sanierungskonzept und iSFP: Was brauchen Sie?

Die Begriffe beschreiben unterschiedliche Aufgaben. Welche davon sinnvoll ist, hängt von Ihrem Gebäude und der Entscheidung ab, die Sie treffen möchten.

01

Sanierungsgutachten

Zustand und Ursachen fachlich bewerten

Leistung im Detail

Sie möchten wissen, warum ein Bauteil geschädigt ist, wie ein Befund einzuordnen ist oder welche Untersuchungen vor einer Sanierung notwendig sind.

Ein technisches Sanierungsgutachten dokumentiert den untersuchten Zustand, bewertet die Befunde und erläutert mögliche Ursachen sowie geeignete nächste Schritte. Dazu können beispielsweise Feuchteerscheinungen, Risse oder schadhafte Bauteilanschlüsse gehören. Beobachtung, fachliche Bewertung und noch offene Fragen werden nachvollziehbar getrennt.

Eine reine Sichtprüfung kann verdeckte Schäden nicht vollständig erfassen. Untersuchungsumfang und Verwendungszweck werden deshalb vorab geklärt.

Mehr zur Bestandsaufnahme und technischen Objektbewertung

Ihr Ergebnis: dokumentierte Befunde und technische Empfehlungen innerhalb des vereinbarten Untersuchungsumfangs. Falls Bauteilöffnungen, Messungen oder weitere Fachuntersuchungen erforderlich sind, werden diese benannt und gesondert abgestimmt.

02

Sanierungskonzept

Maßnahmen zu einem sinnvollen Ganzen verbinden

Leistung im Detail

Sie kennen einzelne Schwachstellen oder möchten Ihr Gebäude umfassender weiterentwickeln. Jetzt geht es darum, passende Lösungen auszuwählen und die Arbeiten sinnvoll aufeinander abzustimmen.

Das Sanierungskonzept verbindet Bausubstanz, Nutzung, Konstruktion, Wärme- und Feuchteschutz sowie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Es zeigt, welche Maßnahmen zusammengehören, welche Varianten infrage kommen und welche Abhängigkeiten bei der Umsetzung bestehen.

Ein Kostenrahmen bietet Orientierung. Verbindliche Ausführungspreise ergeben sich erst aus ausreichend konkret beschriebenen Leistungen und entsprechenden Angeboten.

Ihr Ergebnis: ein projektbezogenes Konzept mit Maßnahmen, Prioritäten, sinnvoller Reihenfolge, Kostenrahmen und nächsten Planungsschritten. Es dient als Grundlage für die weitere Planung, Ausschreibung und schrittweise Umsetzung. Welche Unterlagen und Detailtiefe enthalten sind, wird für Ihr Vorhaben vereinbart.

03

Individueller Sanierungsfahrplan

die energetische Entwicklung planen

Leistung im Detail

Der individuelle Sanierungsfahrplan, kurz iSFP, betrachtet die energetische Verbesserung eines Wohngebäudes. Er zeigt aufeinander abgestimmte Schritte für die Gebäudehülle und Anlagentechnik – entweder über einen längeren Zeitraum oder im Zusammenhang mit einer umfassenden Sanierung.

Ein technisches Sanierungskonzept ist nicht automatisch ein förderfähiger iSFP. Für Ihr Vorhaben sollte deshalb früh geklärt werden, ob zusätzlich eine solche Energieberatung benötigt wird und wer sie übernimmt.

Energieberatung und Voraussetzungen in der Förderdatenbank des Bundes

Ihr Ergebnis: eine verständliche energetische Orientierung, die im Rahmen der Energieberatung erstellt, übergeben und erläutert wird. Ein förderfähiger iSFP setzt eine entsprechend qualifizierte und für die Energieberatung für Wohngebäude gelistete Fachperson voraus.

03Zusammenhänge erkennen

Gute Sanierung berücksichtigt die Schnittstellen.

Neue Fenster, eine gedämmte Fassade und eine erneuerte Heizung wirken zusammen. Auch Feuchteschutz, Lüftung und Bauteilanschlüsse müssen zur geplanten Veränderung passen. Deshalb betrachten wir Maßnahmen im Zusammenhang mit dem gesamten Vorhaben.

Ein Beispiel: Bevor eine feuchte Wand gedämmt oder neu beschichtet wird, muss die Ursache geklärt sein. Werden anschließend Fenster und Fassade erneuert, gehören Anschlüsse und Lüftung in die Planung. So lassen sich Entscheidungen rechtzeitig treffen und vermeidbare Doppelarbeiten reduzieren.

Welche Reihenfolge für Ihr Gebäude sinnvoll ist, ergibt sich aus dem Befund, Ihren Zielen und den technischen Anforderungen.

04Altbau und Bestand

Altbausanierung und Denkmalschutz

Bei Altbauten werden vorhandene Konstruktionen, frühere Umbauten und erhaltenswerte Substanz in die Maßnahmenentscheidung einbezogen. Neue Materialien und Anschlüsse müssen zum bestehenden Aufbau passen. Ungeklärte Feuchteursachen werden vor der Festlegung einer Sanierung benannt.

Bei denkmalgeschützten Gebäuden fließen vorhandene Auflagen und frühere Abstimmungen in das Konzept ein. Erforderliche denkmalrechtliche Abstimmungen und zusätzliche Fachuntersuchungen werden gesondert zugeordnet. Ein Sanierungskonzept ersetzt diese nicht.

Bestand für die Umbauplanung vorbereiten · Ökologische Baustoffe materialgerecht planen

Benötigte Unterlagen

Hilfreich sind Bestandspläne, Fotos, Angaben zu Baujahr und früheren Sanierungen sowie bekannte Schadensberichte. Nennen Sie Nutzungsziele, Prioritäten und geplante Etappen. Bei Denkmalschutz helfen vorhandene Bescheide. Fehlende Unterlagen ordnen wir im Erstgespräch ein.

Umfang und Ergebnisse klar vereinbaren

Sie erhalten den vereinbarten Konzeptstand mit Maßnahmen, Varianten, Prioritäten und weiterem Planungsbedarf. Eine Kosteneinordnung wird anhand der vorhandenen Grundlagen und im vereinbarten Umfang erarbeitet. Bauteilöffnungen, Laboruntersuchungen, statische Nachweise, Energieberatung und Förderanträge gehören nicht automatisch dazu. Ausführende Bauarbeiten werden gesondert beauftragt.

Förderinformationen separat prüfen

Sanierungsgutachten, Sanierungskonzept und Energieberatung mit iSFP bleiben unterschiedliche Leistungen. Programme und Bedingungen ändern sich; prüfen Sie die offiziellen Quellen vor einer Entscheidung.

Förderinformationen für Brandenburg ansehen · Quellenstand: 28.09.2026

06Vom Befund zur Umsetzung

Vier Schritte zu einer nachvollziehbaren Entscheidung

01 – Ausgangslage klären. Wir besprechen Ihr Gebäude, die bisherige Nutzung, erkennbare Probleme, vorhandene Unterlagen und Ihre Ziele. Daraus ergibt sich der passende Leistungsumfang.

02 – Bestand bewerten. Die relevanten Bauteile und Randbedingungen werden im vereinbarten Umfang untersucht. Fehlende Informationen und gegebenenfalls weitere Untersuchungen werden benannt.

03 – Konzept entwickeln. Technisch geeignete Varianten, ihre Abhängigkeiten, Prioritäten und ein Kostenrahmen werden zusammengeführt. Für energetische Nachweise und mögliche Förderung werden die zusätzlich erforderlichen Fachleistungen eingeordnet.

04 – Umsetzung vorbereiten. Sie erhalten eine Grundlage für die nächsten Entscheidungen. Weitere Planung, Ausschreibung und Begleitung können darauf aufbauen und werden gesondert vereinbart.

Ausschreibung und Vergabe vorbereiten · Bauüberwachung und Qualitätssicherung kennenlernen

07Häufige Fragen

Was Eigentümer vor einer Sanierung wissen möchten

Brauche ich immer ein Gutachten und einen Sanierungsfahrplan?

Das hängt von Ihrer Fragestellung ab. Bei einem unklaren Schadensbild steht zunächst die technische Untersuchung im Vordergrund. Für abgestimmte Sanierungsmaßnahmen kann ein Konzept sinnvoll sein. Ein förderfähiger iSFP ergänzt die energetische Betrachtung, wenn diese für Ihr Vorhaben benötigt wird.

Ist das Sanierungskonzept bereits eine vollständige Ausführungsplanung?

Die erforderliche Tiefe wird projektbezogen vereinbart. Das Konzept ordnet Maßnahmen und Entscheidungen. Detaillierte Ausführungsplanung, besondere Fachnachweise, Ausschreibung und Bauüberwachung können zusätzliche Leistungen sein.

Was kostet ein Sanierungskonzept?

Der Aufwand hängt unter anderem von Gebäudegröße, Unterlagen, Untersuchungsbedarf, Fragestellung und gewünschter Detailtiefe ab. Nach einer ersten Einordnung lassen sich Umfang und Honorar für Ihr Vorhaben konkretisieren.

Kann ich in mehreren Etappen sanieren?

Das ist häufig möglich. Die Etappen müssen technisch aufeinander abgestimmt werden. Anschlüsse, Zwischenzustände und spätere Arbeiten gehören deshalb bereits in die Konzeptphase.

Kann ich Angebote einholen, bevor die Förderung geklärt ist?

Angebote helfen bei der Planung. Ein verbindlicher Auftrag kann jedoch förderrechtlich bereits als Vorhabenbeginn gelten. Manche Programme verlangen besondere Vertragsbedingungen. Die passende Reihenfolge sollte deshalb vor einer verbindlichen Beauftragung geprüft werden.

Welche Unterlagen helfen beim ersten Gespräch?

Hilfreich sind der Gebäudestandort, vorhandene Pläne, Angaben zum Baujahr, Fotos, frühere Untersuchungen und eine kurze Beschreibung Ihrer Ziele. Bei energetischen Fragen können außerdem Energieausweis und Verbrauchsunterlagen relevant werden. Fehlende Unterlagen werden beim Gespräch eingeordnet.

08Ihr nächster Schritt

Aus einer offenen Frage wird ein klarer nächster Schritt.

Sie möchten Schäden einordnen, Sanierungsmaßnahmen abstimmen oder die Möglichkeiten Ihres Bestandsgebäudes verstehen? Nennen Sie Gebäudestandort, bekannte Probleme, gewünschte Nutzung und geplante Etappen. Gemeinsam klären wir, welche technische Leistung passt und welche Informationen dafür benötigt werden.

Sanierung gemeinsam einordnen